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Abschließbare Fahrradständer am S-Bahnhof Pieschen

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Am S-Bahnhof Pieschen soll künftig eine gesicherte Fahrradabstellanlage entstehen. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage von SPD-Stadtrat Stefan Engel hervor.

Neben der aktuellen Radabstellanlage soll eine zweite, abschließbare, entstehen. Foto: J. Frintert
Neben der aktuellen Radabstellanlage soll eine zweite, abschließbare, entstehen. Foto: J. Frintert

Während rund um den Leisniger Platz derzeit noch an barrierefreien Bushaltestellen und neuen Querungsstellen gebaut wird, kündigt sich für das Umfeld des S-Bahnhofs eine weitere Verbesserung an: Radfahrende sollen dort künftig ihre Räder gesichert abstellen können. Arbeiten an den Haltestellen dauern laut Themenstadtplan noch bis Freitag, 24. Juli, an.

Hintergrund ist eine Anfrage des Stadtrats, die auf ein bekanntes Problem hinweist: Die überdachten Abstellplätze an der Riesaer Straße reichen zwar seit einigen Jahren als Wetterschutz aus, bieten aber keinen Diebstahlschutz – für hochwertige Räder oder E-Bikes nach Einschätzung vieler Nutzer keine attraktive Option.

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Zwölf Boxen im hinteren Bereich der bestehenden Anlage

Laut der Antwort der Stadtverwaltung soll der hintere Bereich der bestehenden, frei zugänglichen Bike-and-Ride-Anlage an der Riesaer Straße zu einer gesicherten Anlage umgerüstet werden. Zwölf Abstellplätze sollen dort zur Verfügung stehen. Die Fläche gehört der Deutschen Bahn, die notwendigen Abstimmungen dazu laufen aktuell. Eine Realisierung ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.

Wie eine solche, sogenannte B+R-Radabstellanlage aussehen kann, hat die Stadtverwaltung auf dresden.de skizziert – B+R steht für Bike und Ride, es beschreibt das Konzept, das Fahrrad für den Weg zum Bahnhof zu nutzen, es dort sicher abzustellen und anschließend in öffentliche Verkehrsmittel (Bus oder Bahn) umzusteigen, um das Ziel zu erreichen.

Keine Fördermittel, dafür ein Nutzungsentgelt

Eine Förderung des Umbaus ist derzeit ausgeschlossen, da die bestehende Anlage bereits an frühere Fördermittelbindungen gekoppelt ist. Die Stadt finanziert das Vorhaben daher vollständig aus eigenen Mitteln. Für die Nutzung der gesicherten Plätze soll künftig ein Entgelt fällig werden. Wie hoch dieses ausfällt, steht noch nicht fest – dazu laufen laut Stadtverwaltung noch Abstimmungen.

6 Kommentare

  1. „Radfahrende sollen dort künftig ihre Räder gesichert abstellen können.“
    Nein.
    Merkt denn keiner in der Redaktion hier, wie unsinnig dieses Genderdeutsch ist?
    Radfahrende können keine Räder abstellen. Denn sie fahren gerade Rad.
    Radfahrer können ihre Räder abstellen.
    Oder Radgefahrenhabende, wenn man es unbedingt kompliziert möchte.

    1. Liebe Silvia Krautz, vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Aktuell ist es ja nun so, dass dort noch niemand seine Räder gesichert abstellen kann, aber Radfahrende können sich schon jetzt auf die Möglichkeit freuen, dass dies künftig möglich sein wird. Das können natürlich auch Radfahrer, die ihr Rad schieben und sogar Radfahrerinnen, die gerade radeln. Herzliche Grüße.

    2. @Silvia Krautz
      „Radfahrer können ihre Räder abstellen.“
      Streng genommen nicht, denn sobald sie absteigen, sind sie keine Radfahrer mehr, sondern Fußgänger, die ein Rad dabei haben.
      Sie sehen, wie wenig sinnvoll eine allzu restriktive Sichtweise auf die Sprache sein kann?
      Ich habe an anderer Stelle schon erwähnt, dass ich mich noch nicht vollständig an die „Gendersprache“ gewöhnt habe. Ich verstehe aber, warum sie vonnöten ist. Und wenn ich abwäge, was ich für wichtiger halte -mein vor langer Zeit erlerntes Sprachgefühl (das schon so MANCHE Veränderung aushalten musste) oder die gesellschaftliche Notwendigkeit der Veränderungen – dann seufze ich und verwende halt den Gender-Doppelpunkt. (Ich hoffe aber, dass ich nie „Passt wie die Faust aufs Auge“ für etwas GUT passendes verwenden werde. „Faust aufs Auge“ tut weh! Rant Ende)

    3. Hallo Schweesdo Onie, kommt halt drauf an, ob man „Radfahrer“ aus Sicht der umgangssprachlichen Deutung sieht oder aus Sicht der StVO. Bei letzterer hätteste Recht, ansonsten ist der angegraute Mitvierziger der in hautengen Radler-Klamotten sein Gravelbike ratternd über den Fußweg schiebt, dennoch ein Radfahrer, das bleibt er auch, wenn er sein Bike auf dem Dach seiner Droschke festschnallt und dem Karossier das Startsignal zuruft. Dann ist er eben ein Radfahrer und gleichzeitig Kutscher.

  2. @Jan Frintert
    Man sollte v.a. Umgangssprache nicht auf die Goldwaage legen, das war auch mein Vorschlag an @Silvia Krautz. Wohin zu große Penibilität führt, zeigt ja auch Ihr Beispiel des modischen Kutschenbesitzers. Oder eben das von Radfahrenden, die gerade an der Ampel halten. Was wären die denn dann – streng genommen? (Rhetorische Frage, bitte nicht antworten!)
    Deshalb meine Anregung, sich nicht zu sehr in der Gender-Debatte zu ereifern, sondern zu akzeptieren, dass Sprache sich ändert. Wichtig wäre mir, das man versteht, worum es geht; alles andere ist nebensächlich. Werden ja keine Normalverbrauchende gezwungen, sie so anzuwenden.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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