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CDU will Radverbindung an der Kötzschenbroder Straße verbessern

Pieschen-Aktuell bei Google bevorzugen

In der Stadtbezirksbeiratssitzung am Dienstag haben die CDU-Räte eine Änderung der Wegeführung für den Radverkehr an der Kreuzung Kötzschenbroder Straße, Washingtonstraße und Lommatzscher Straße, gefordert. Der Stadtbezirksbeirat hat den entsprechenden Vorschlag einstimmig beschlossen.

Abkürzungen an der Kötzschenbroder Straße - Foto: CDU Pieschen
Abkürzungen an der Kötzschenbroder Straße – Foto: CDU Pieschen

Im Mittelpunkt steht der Übergang zwischen dem ausgebauten Rad- und Gehweg und der angrenzenden Grünfläche. Der offizielle Weg führt dort in zwei rechten Winkeln um die Grünfläche. Viele Radfahrer nutzen stattdessen den direkten Weg über die Wiese. Dadurch haben sich Trampelpfade gebildet. Sie sind nicht befestigt und weisen bei Regen Pfützen auf. Die entstandenen Pfade sind auch auf Google Maps gut zu sehen.

„Wer hier täglich zur Arbeit fährt, kennt das Problem seit Jahren. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Stelle eine echte Sturzgefahr. Das muss jetzt endlich behoben werden“, sagt Benjamin Kemper, Vorsitzender der CDU Pieschen und Mitglied des Stadtbezirksbeirates Pieschen.

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Stadt soll Möglichkeiten prüfen

Die CDU-Stadtbezirksbeiräte Benjamin Kemper, Annett Zschoppe und Tassilo Langner wollen die Wegeführung an den tatsächlichen Bedarf des Radverkehrs anpassen. Die Stadtverwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten dafür bestehen. Als Optionen nennt die CDU eine dauerhaft befestigte und direkte Wegeführung oder eine grundlegende Neugestaltung der Kreuzung.

„Wo Menschen seit Jahren denselben Umweg meiden, weil er unpraktisch ist, muss sich etwas ändern. Wir wollen eine pragmatische Lösung vor Ort – sicher, direkt und alltagstauglich“, sagt Kemper. Der Stadtbezirksbeirat Pieschen behandelte den Vorschlag in seiner Sitzung am 8. September 2026 und beschloss ihn einstimmig. Nach der Geschäftsordnung der Stadtbezirksbeiräte muss die Verwaltung spätestens nach zwei Monaten Stellung nehmen.

Ein Kommentar

  1. Ist ja löblich, sogar CDU, nur war das schon vor 10 oder 12 Jahren Thema. Damals versuchte der ADFC-Dresden bei der Radverkehrsverantwortlichen Ludwig den Anschluß zu erhalten. Die große Allee müßte nur das Stück bis an die Kreuzung verlängert werden, aber irgendwas hatte die Verwaltung wohl dagegen. Obwohl damals echt noch fast alles bezüglich Radförderung im Sande verlief. Wichtig ist auch daß der fortführende Radweg ein Beidseitradweg ist bzw. bleibt, irgendwie wollte die Stadt sowas „Extravagantes“ weg haben, letztlich wurden aber die Markierungen so erneuert und verstetigt. Naja, jetzt also Tibbel-tabbel-Tour durch die Mühlen der Antragstellung. Unsicher, ob der gerade von der CDU-Dresden oft geschaßte grüne Verkehrsbürgermeister dem beipflichtet, oder ob es polit-strategisch dem „Gegner“ nicht gegönnt wird.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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